20 Jahre Didf- Jugend Sommercamp

Kardelen Deniz Karacam, Windisch

Auch Dieses Jahr fand zwischen dem 29.07.2016- 07.08.2016 das Didf- Jugendcamp mit Jugendlichen im Alter zwischen 15- 27, unter dem Motto «20 Jahre DidfJugend» Für Frieden, Gleichberechtigung und Solidarität im Thüringer Wald, Friedrichroda statt.

Das Camp leben

Es waren Jugendliche aus fast jeder Stadt in Deutschland dabei, wir waren an einem Ort wo man wirklich sagen kann irgendwo im nirgendwo, mitten im Wald und ohne Netz, was alle zuerst schockte, aber so konnte man sich besser kennenlernen. Am ersten Abend wurde das Camp Komitee gewählt, die Regeln wurden aufgestellt und die AG’s wurden vorgestellt wie zbs. Camp Tv, Camp Zeitung (KampinSesi), Tanz AG, Kunst AG, Live Musik, Musik AG, Frauen AG und Theater AG alle AG’s waren natürlich sehr interessant.

Ich selber war bei Camp Tv, wir haben mit unseren AG Leitern geplant was wir aufnehmen wollen und was wir an dem Tag aufgenommen haben, wurde nämlich am Abend gezeigt, wie der Tag so auf dem Camp war, wir haben uns immer verschiedene Sketschs ausgedacht, lustige sowie auch politische, Tipps und Tricks für das Camp, auch lustiges was auf dem Camp passiert war, die anderen AG’s vorgestellt, Frage des Tages, sowie auch Essensstreike in der Küche, auch das Video für den Camp Song haben wir aufgenommen und am letzten Abend wurden alle Folgen von Camp Tvnochmal gezeigt.

Jeder Tag auf dem Camp war anders schön und interessant mit dem informativen Haupt und Parallelseminaren, die um den Rechtsdruck, um Faschismus, um die NSU,Howtosocial Media, TTIP etc. gingen, man konnte bei den Parallelseminaren aussuchen in welchen man will, jedes Seminar war für mich sehr informativ und sehr lehrreich. Zum Essen, das Essen auf dem Camp war sehr gut, wir hatten 2 Köche und immer eine Stadt half für den Frühstück, Mittag oder Abendessen, Es gab jeden Tag Fleisch (Köfte, Döner, Grill, Geschnetzeltes, mit einer Beilage, Salat oder auch Wassermelone und wenn man natürlich noch Hunger hatte oder den Frühstück verschlafen hatte konnte man sich einen Toast beim Bakkal holen. Der Bakkal den wir hatten war natürlich auch Hammer man konnte sich einen Cay, Café, Schokolade, Zigaretten, Softdrinks und sonst noch Sachen holen.

Die Nachmittage auf dem Camp waren geschmückt mit Schnitzeljagd, Camp Olympiade, Staffellauf, Freizeit, Film schauen. Da der Regen es nicht erlaubte konnten wir nicht viel machen aber unsere Laune konnte nicht mal der Regen verderben wir waren alle sehr motiviert und freuten uns auf jede Minute die wir miteinander verbrachten, am Abend waren dann immer Städtetreffen mit den anderen Städten wo wir uns austauschten oder auch mit unserer Stadt über das Camp redeten, ich gehörte zu den Mannheimern. Auch Abendprogramme wie zbsHalay Abend, Disco, von der Theater AG, von der Musik AG. Natürlich nach den Abendprogrammen war das beste Am Lagerfeuer zu sitzen Lieder zu singen, doch um zwei war schon Nachtruhe und die Nachtwache schickte alle in ihre Zelte.

Das Campareal so wie auch die Duschen und die Toiletten wurden von den Städten mit den verschiedenen Jugendlichen gereinigt und aufgeräumt.

An einem Tag machten wir auch einen Ausflug nach Buchenwald in die Gedenkstätte Buchenwald, auch dies war sehr beeindruckend, trauernd, und interessant, leider konnten wir nicht alles anschauen aber die wichtigsten Orte sahen wir und wir hatten auch ein Tag vor dem Ausflug ein Seminar über dieses Thema was sehr hilfreich war sich darauf vorbereiten zu können.

Am Anfang wollte ich nicht aufsCamp weil ich da niemanden kannte doch es ging paar Minuten und schon hatte ich die Mannheimer und die Frankfurter kennengelernt gegen Abend kamen da auch schon die anderen Städte und man sprach da die Leute schon an, man gab sich gegenseitig was aus, sass irgendwo redete zusammen und schon hatte man sich kennengelernt, es war eine sehr gute Erfahrung die ich gemacht habe, Menschen zu kennenlernen mit denen ich in diesen Tagen ganz vieles erlebt habe. Am letzten Tag wollte keiner von uns gehen, weil wir uns so in das Leben dort eingelebt haben. Nächstes Jahr werde ich ganz sicher auch wieder dabei sein.

Ich habe sehr viele neue Jugendliche kennengelernt die, das gleiche Ziel wie ich haben den die Zukunft gehört uns und nur Gemeinsam sind wir stark!

Ich hoffe ich konnte euch mitfühlen lassen wie das Camp war und auch,dass ich nächstes Jahr die Schweiz nicht alleine vertrete, sondern mit anderen ganz vielen interessierten Jugendlichen, falls ihr euch noch mehr über das Camp interessiert könnt ihr auf Facebook unter Didf Jugend mehr darüber erfahren und Fotos aus dem Camp anschauen auch der Camp- Song ist auf der Facebook Seite. Falls ihr nächstes Jahr auch so wundervolle 10 Tage erleben wollt dann kommt doch einfach mit, weil ich merke jetzt ich hätte es bereut wäre ich nicht dabei gewesen.

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